Buchmesse 2010

Wecker klingelt!

Morgens halb fünf in Deutschland. Draußen ist es noch dunkel und die meisten schlafen noch. Die Tasche mit dem Proviant ist schon gepackt, so dass wir uns nur noch waschen und anziehen müssen. Gut, dass wir uns die Anziehsachen schon am Vorabend rausgelegt haben. Obwohl wir müde sind, machen wir uns fertig und düsen los. Erst müssen wir mit dem Bus fahren, um dann später in die Bahn zum Bahnhof umzusteigen.

Am Bahnhof und wie lange dauert eigentlich eine Zugfahrt?

Dort haben wir noch ein wenig Zeit, kaufen eine Fahrkarte und frühstücken etwas. Wenn man nämlich so früh aufsteht, hat man meistens keinen Hunger. Doch wenig später schon. Schließlich steigen wir in den Zug, der uns nach Köln bringt, wo wir das erste Mal umsteigen müssen. Es ist immer noch dunkel. In der Zugfahrt lernen wir ein paar Mädchen kennen, die sich alle ganz komisch verkleidet haben. Die wollen auch zur Buchmesse nach Frankfurt. Das eine Mädchen war ganz nett, sie sah ein bisschen aus wie Wolf. Das Mädchen erzählte uns, dass sie sich wegen japanischer Comics (Manga) verkleiden und bestimmte Charakter darstellen, zu denen sie sich verkleiden. Auf der Messe treffen sie sich noch mit anderen und sehen sich meist die neuen Comics an oder treffen dort auf Leute, die selber die Comics machen. Das war ganz schön interessant.

In Gießen mussten wir dann nochmal umsteigen. Fast wären wir in den Zug nicht rein gekommen. Der Zug war richtig voll und die Leute mussten sogar in den Gängen stehen. Eigentlich passte keiner mehr rein und raus konnte auch keiner. Das war ganz schön doof. Und auf die Toilette konnte man auch nicht gehen.  In Frankfurt angekommen mussten wir also erst einmal eine Toilette aufsuchen und sind dann mit einer weiteren Bahn zur Messe gefahren. Nun waren wir endlich angekommen.

Comic-Zentrum©Frankfurter Buchmesse/Alexander Heimann

Comic-Zentrum©Frankfurter Buchmesse/Alexander Heimann (Pressefoto)

Endlich angekommen


Das Messegelände ist ziemlich groß, da kann man sich leicht verlaufen, wenn man sich nicht auskennt. Gut, dass überall Schilder sind und wir einen Plan hatten. So gingen wir direkt in die Halle 3, wo die Verlage für Kinder- und Jugendbücher gab, sowie Comics. Wir haben mit ganz vielen Leuten gesprochen. Bei einigen, die wir schon kannten und von denen wir schon Rezensionsexemplare bekommen haben, wollten wir uns  persönlich vorstellen und uns bedanken. Alle waren wirklich sehr nett. Andere, die uns noch nicht kannten, haben wir eine Karte von uns gegeben und nach Rezensionsexemplare gefragt. Natürlich haben wir auch ein paar bekommen und möchten uns hier noch einmal dafür bedanken. Wir werden also in der nächsten Zeit ziemlich viel zu tun haben, doch vielleicht bekommen wir bald Zuwachs und dürfen ein paar neue Kinderautoren bzw. Kinderbuchkritiker begrüßen.

Buchmesse©meine-buecherwelt-de

Auf der Messe


Insgesamt haben wir einige Stunden auf der Buchmesse verbracht. Obwohl es ein bisschen voll war, hat es uns sehr viel Spaß gemacht. Wie ihr auf einigen Bildern sehen könnt, war viel Trubel um uns herum. Leider waren die Batterien von unserem Fotoapparat leer, so dass wir nicht so viele Fotos machen konnten, daher haben wir noch ein paar Pressefotos von der Frankfurter Buchmesse selbst. (Die Batterien waren das Einzige, was wir vergessen hatten nachzugucken)  Wir haben ganz viele tolle Leute getroffen. Obwohl manche verkleidet waren und manche Menschen die ganz schön seltsam angeguckt haben, waren sie doch alle sehr lieb und von einem Pärchen durften wir sogar ein Foto machen. (Wir möchten die beiden hier lieb grüßen). Liebe Grüße möchten wir auch dem Tom Lehel und der Frau Dr. Kindermann schicken. (und allen anderen natürlich auch, aber es wären zu viele um sie jetzt alle aufzuzählen)

Die Rückfahrt

Am Abend sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Diesmal war der Zug nicht so voll, nur die Türen schlossen nicht automatisch, obwohl das da drauf stand. Auch wenn man den Leuten gesagt hat, dass sie bitte die Tür ganz zumachen möchten, haben einige gar nicht gehört. So kam es, dass einer von uns immer aufstehen musste, um die Tür zu schließen. Das war ganz schön nervig. Als wir dann in Köln angekommen sind, hatte unser Anschlusszug auch noch 25 Minuten Verspätung. Letztendlich sind wir aber noch heil zu Hause angekommen und total müde ins Bett gefallen. Es war ja schließlich auch ein langer Tag und wir haben viel geschafft. Aber trotzdem hatten wir ganz viel Spaß.

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